Aktuelles aus der ARK-RWL vom 25.04.2017

Während in der AVR-D-Kommission verhärtete Fronten das Klima bestimmen, war die Sitzung der ARK-RWL am 25.04.2017 von Einigungsbereitschaft geprägt. Zwar wurden keine Beschlüsse gefasst, aber Einigungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen konstruktiv diskutiert.

Erneut stand dabei die Frage der KZVK-Eigenbeteiligung auf der Tagesordnung. Obwohl hierzu bereits das Verfahren vor der Schiedskommission eingeleitet ist, will die ARK-RWL weiter versuchen, eine eigene Lösung zu finden. Dass hierbei beide Seiten von ihren in den Ausgangsanträgen vertretenen Maximalpositionen abrücken müssen, ist allen Beteiligten vor Augen. Die in der Kommission diskutierten Lösungsansätze werden jetzt in die jeweiligen Gremien zurückgespiegelt.

Die Eingruppierung von pädagogischen Leitungen der immer öfter gegründeten Verbände von Kindertageseinrichtungen war ein weiteres Thema. Hierzu hat der vkm-rwl einen Antrag eingebracht. Hierzu besteht noch Klärungsbedarf, ob solche Leitungen nicht z.B. im Rahmen der Berufsgruppe "Verwaltung" eingruppiert werden können.

Zu dem ebenfalls vom vkm-rwl eingebrachten Antrag auf die stufengleiche Höhergruppierung wurde eine kleine Arbeitsgruppe eingesetzt, die den Text der geplanten Arbeitsrechtsregelung überarbeiten soll. Über die geplante Regelung an sich besteht Einvernehmen.

Im Anschluss an die Sitzung haben noch zwei Arbeitsgruppen der ARK-RWL getagt, die sich mit Fragen des Entgeltgruppenplanes und der Eingruppierung von Kirchenmusiker/innen ohne Studium befasst haben. Auch in diesen Arbeitsgruppen zeichnen sich gemeinsam getragene Ergebnisse ab, die dann der Kommission zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

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