Delegiertenversammlung des vkm-rwl berät DRITTEN WEG

Die Delegiertenversammlung des vkm-rwl hat sich am 27. September 2016 die Situation in der Arbeitsrechtlichen Kommission für die Diakonie Deutschland beraten und den folgenden Text beschlossen:

Resolution der vkm-rwl Delegiertenversammlung am 26.9.2016

Mit Sorge betrachtet der vkm-rwl die Entwicklung der Arbeitsrechtssetzung im Bereich der Diakonie Deutschland:

Die Dienstgeberseite stellt Absenkungsanträge, die keinerlei Aussicht haben, von der Dienstnehmerseite unterstützt zu werden. Es besteht der Eindruck, dass die Dienstgeberseite darauf vertraut, dass in der folgenden Schlichtung nur noch der Vorsitzende des Gremiums sich auf ihre Seite schlagen muss, um gegen den Willen der Dienstnehmerseite eigene Vorstellungen durchsetzen zu können.

In der jüngsten Vergangenheit zeigt sich, dass der vom Kirchengerichtshof ohne Unterstützung der Dienstnehmer eingesetzte Vorsitzende des Schlichtungsausschusses der Diakonie Deutschland nicht ausreichende Übersicht über die Komplexität der Verhandlungen in seiner Kommission und nicht einmal die Argumente der Dienstnehmerseite gewürdigt haben.

In der Diakonie Deutschland drohen nach einer gemeinsam beschlossenen Entgeltrunde mit winzigen Erhöhungen massive Eingriffe ins Gefüge der AVR-DD, die dann nur durch die entscheidende Stimme des sogenannten „neutralen“ Vorsitzenden beschlossen würden.

Die Delegiertenversammlung  des vkm-rwl beauftragt den Vorstand, die weitere Entwicklung kritisch zu beobachten und bei weiter aussichtslosen Verhandlungen eine außerordentliche Delegiertenversammlung einzuberufen, um unter diesen Gegebenheiten über die weitere Mitarbeit im Dritten Weg zu beraten und diese gegebenenfalls zu beenden.

Dortmund den 26. September 2016

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