Sitzung der Arbeitsrechtlichen Schiedskommission

Die für den 25. April 2016 anberaumte Sitzung der Arbeitsrechtlichen Schiedskommission für Rheinland, Westfalen und Lippe (ARS-RWL) war beschlussunfähig, da die Dienstnehmerseite zur Sitzung nicht erschienen war.

Der vkm-rwl hatte zu diesem Termin den Vorsitzenden der ARS-RWL, die Kirchenleitungen und den Vorstand der drei Diakonischen Werke eingeladen, um das Verfahren einer fairen Schlichtung zu diskutieren. Im Vorfeld war der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK-RWL) ein „Kriterienkatalog“ zugestellt worden, der ohne die im Arbeitsrechtsregelungsgesetz vorgesehene Beteiligung der versammelten Schiedskommission allein vom Vorsitzenden erstellt war. Die Fülle der zusammen gestellten Punkte führte dazu, dass eine sachliche Diskussion über die Zulassung von AVR-Anwendern in der ARK-RWL nicht mehr möglich war; die Dienstgeberseite konnte sich entspannt jeder Argumentation enthalten und darauf verweisen, dass ja spätestens die Schiedskommission in ihrem Sinne entscheiden werde.

Die Gremien des vkm-rwl werden beraten, wie unter solchen Vorzeichen eine weitere Arbeit in der Arbeitsrechtlichen Kommission möglich sein kann.

Der Einladung des vkm-rwl waren die beteiligten Kirchen nicht gefolgt, die Diakonischen Werke hatte wenigstens Terminprobleme signalisiert, aber einen Vertreter entsandt. Der Verband wird sich weiter bemühen mit den am DRITTEN WEG beteiligten Kirchen und Diakonischen Werken  die Problematik zu beraten, wie in Zukunft ein unabhängiges und faires Schiedskommissions-Verfahren gewährleistet werden kann.

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