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KZVK - Betriebsrenten und Anwartschaften von Finanzkrise nicht betroffen

 Die KZVK leistet an fast 55.000 Rentnerinnen und Rentner monatliche Betriebsrenten. Diese sind von den aktuellen Turbulenzen an den Märkten in keiner Weise berührt, berichtet Herr Axel Stach von der KZVK. Genauso wenig betroffen, sind die erworbenen Anwartschaften der KZVK-Versicherten, sprich die zukünftigen Betriebsrenten der Beschäftigten in Kirche und Diakonie. Die betriebliche Altersversorgung, die den Versicherten durch ihre Dienstgeber arbeitsrechtlich zugesichert ist, errechnet sich nach dem sog. Punktemodell der KZVK. Dieses beinhaltet einen festen Rechnungszins, der damit von aktuellen Marktentwicklungen abgekoppelt ist.

Herr Stach stellt heraus, dass dank der umsichtigen und konservativen Vermögenspolitik die Kapitalanlagen der Kasse seit jeher sehr weit gestreut worden sind. Dem überwiegenden Anteil an festverzinslichen Anlagen stehen neben Immobilien und liquiden Mitteln auch Aktieninvestments gegenüber. Bei dem Aktienanteil handelt es sich ausschließlich um Investitionen in Fonds, in Einzelwerten ist die KZVK nicht investiert. Zudem hat die Kasse ihr Aktienengagement bereits seit 2007 weiter reduziert, was sich aus aktueller Sicht natürlich als eine sehr vorausschauende Maßnahme für das Vermögen der KZVK darstellt. Allerdings sei die Kasse, wie auch jeder andere institutionelle oder private Anleger, naturgemäß mittelbar von den Kursverlusten an den Aktienmärkten berührt. Von einem möglichen Liquiditätsproblem, wie es Banken oder privatrechtliche Versicherungen fürchten können, ist die Kasse in keiner Weise betroffen. Anders als Banken hat sie keinen Refinanzierungsbedarf. Auch kann sie als Rentenkasse keine unerwarteten Liquiditätsabflüsse erleiden, denn die Betriebsrenten der KZVK werden monatlich ausgezahlt - und dies für jede Rentnerin und jeden Rentner ein Leben lang. "Aus diesem Grund denken und planen wir in sehr langfristigen Dimensionen", so Herr Stach weiter und er nennt folgendes Beispiel: "Beiträge, die wir heute für eine 25 Jahre alte Versicherte erhalten, nehmen wir in dem Wissen ein, dass sie erst bei Rentenbeginn, also nach ca. 40 Jahren beginnen, wieder aus dem Kassenvermögen abzufließen. Auf Grund dieser langfristigen Betrachtungsweise gehen wir davon aus, dass sich die derzeitige Finanzkrise für die KZVK nur als ein kurzfristiger Trend, oder anders gesagt, als eine sich im Laufe der Jahrzehnte immer einmal wiederkehrende Korrektur an den Märkten darstellt." Abschließend ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass die KZVK auf Grund ihrer Rechtsform als Anstalt des öffentlichen Rechts im Gegensatz zu ihren privatrechtlichen Mitbewerbern keinem Insolvenzrisiko unterliegt. Auch hierin dürfte ein Grund liegen, dass die Kasse in diesen Tagen einen starken Anstieg an Anfragen zu den freiwilligen Versicherungen (Entgeltumwandlung, Riester-Rente) verzeichnet. Für das große Vertrauen der Beschäftigten von Kirche und Diakonie in die Arbeit der KZVK dankt die Kasse ausdrücklich.

 

 
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