vkm-rwl fordert für die Erzieherinnen: Leistung braucht Wertschätzung
Der vkm-rwl sieht dringenden Verbesserungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen und der Einkommenssituation der Erzieherinnen und Erzieher
Das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz – KiBiz) hat für die Erzieherinnen und Erzieher weitere Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen gebracht. Die Eltern können immer flexibler die Betreuungszeiten wählen, die Erzieherinnen müssen im Gegenzug immer flexibler arbeiten. Dies ist politisch und gesellschaftlich gewollt, nur: Wenn Politik und Gesellschaft die Forderung nach frühkindlicher Bildung und bedarfsgerechtem Ausbau der Kinderbetreuung fordern, muss dies einhergehen mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher.
Allzulange wurden die schwierigen Arbeitsbedingungen – nicht hinreichende Bemessung des Personalbedarfs und die psychische und physische Belastungen des Erzieherberufs - sowie eine die geschuldete Wertschätzung nicht adäquate Bezahlung den Erzieherinnen und Erziehern zugemutet.
Die Mitglieder der Dienstnehmerseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe setzen sich zur Zeit mit Nachdruck in einer Arbeitsgruppe der Kommission für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Einkommenssituation der Erzieherinnen ein.
Über den aktuellen Verhandlungsstand wird in Kürze hier informiert werden.
