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Warnstreiks in der Diakonie am 21.10.08
Beschäftigte fordern Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst | ![]() |
Ver.di hatte die Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen, nachdem die Verhandlungen um Lohnerhöhungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD gescheitert waren.
Die bundesweit rund 150.000 Beschäftigten wehren sich dagegen, von den Tarifen des öffentlichen Dienstes abgekoppelt zu werden.
In Mosbach, Bielefeld und Hannover beteiligten sich rd 500 Beschäftigte an den Warnstreikaktionen. In einer Einrichtung nahmen alle Beschäftigten der Schicht am Warnstreik teiI bis auf die Kolleg/innen, die zur Aufrechterhaltung des Dienstes auf den Stationen bleiben mussten. In Bielefeld zogen alle über das Gelände unter dem Fenster des Geschäftsführers Gebhardt vorüber.
Die in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter/innen verbreiteten Drohungen des Arbeitgebers in Hannover mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu Kündigungen sind ins Leere gelaufen. Die Beschäftigten haben sich in vollem Umfang wie vorher mit ver.di abgesprochen an den Warnstreikaktionen beteiligt.
Fazit:
Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Es reicht! Jetzt sind wir dran!

